27.06.2014

Behinderte Menschen werden ärmer seit 2007

Die Untersuchung des Bundesamts für Statistik Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Entwicklung 2007-2012 gelangt zum wenig überraschenden Schluss, dass Menschen mit Behinderungen stärker armutsgefährdet sind als Menschen ohne Behinderungen und dass dieser Graben seit 2007 grösser wird. 

Betrachtet man die Daten genauer, so zeigt sich, dass das Armutsrisiko bei behinderten Menschen insbesondere seit 2010 stark ansteigt.

Bei dieser Entwicklung noch nicht einmal berücksichtigt sind diejenigen Menschen, die aufgrund eines pathophysiologisch-ätiologisch syndromalen Beschwerdebilds ohne nachweisbare organische Grundlage (Päusbonog) angeblich nicht mehr invalid sind (vgl. dazu hier...)

04.06.2014

Exorbitante Gerichtsgebühren-Vom Millionen-Streit in den Ruin

Ein Artikel in der NZZ vom 04.06.2014
befasst sich mit den hohen Gerichts- und Anwaltskosten, die Angehörige des Mittelstands bezahlen müssen, wenn sie einen Prozess verlieren. Der ehemalige Heimatschutz-Präsident Bruno A. Kläusli muss nach einem Urteil des Zürcher Obergerichts (noch nicht rechtskräftig) CHF 180'000 Franken Gebühren ans Bezirksgericht und CHF 40'000 ans Obergericht bezahlen. Der Gegenpartei muss er eine Parteientschädigung von CHF 248'000 ausrichten.
Mit ähnlichen Problemen sind Angehörige des Mittelstands konfrontiert, die einen Haftpflichtprozess gegen eine Versicherung führen wollen. Dies noch in verstärktem Mass seit der neuen eidgenössischen Zivilprozessordnung (ZPO).