29.03.2010

Roentgenbilder unzuverlässig

Reim Röntgen werden Knochenbrüche offenbar häufig übersehen oder fälschlicherweise diagnostiziert, obwohl keine vorliegen. Das berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in Ausgabe 13/2010. Der Radiologe Charles Spritzer von der Duke University in Durham, North Carolina, untersuchte mit Hilfe eines Magnetresonanztomo;rafen (MRT) 92 Patienten, die nach einer Hüft- oder Becken/erletzung über anhaltende Schmerzen klagten. Dabei entdeckte der US-Mediziner 35 undiagnostizierte Knochenbrüche. Bei 15 Patienten mit bereits festgestellten Brüchen fanden sich u weitere unerkannte Bruchstellen. Und ii Patienten hatten gar I keine gebrochenen Knochen, obwohl die Röntgenbilder darauf hingedeutet hatten. Im Zweifelsfall, so empfiehlt Spitzer, sei es deshalb sinnvoll, zusätzlich zum Röntgen eine MRT-Untersuchung zu veranlassen.

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