21.11.2007

Auto-Insassenversicherung bei Unfall ausserhalb des Autos

Die Auto-Insassenversicherung muss nicht nur zahlen, wenn Verunfallte tatsächlich im Auto sitzen. Die Zürich Versicherung muss einer Automobilistin, die einen Verkehrsunfall erlitten hat, mehr als 220 000 Franken (Spitaltaggeld, Taggeld und Invaliditätskapital) bezahlen. Die Frau war aus ihrem Auto ausgestiegen und öffnete die Beifahrertüre, um ihre Tasche aus dem Auto zu holen. In diesem Moment wurde sie von einern betrunkenen Lenker angefahren. Sie musste hospitalisiert werden und leidet bis heute unter schweren Unfallfolgen. Die medizinisch-theoretische Invalidität wurde von den Richtern gestützt auf ein Gutachten auf 90% festgesetzt.
Wesentlich für den Entscheid des Bundesgerichts vom 29.10.2007 war der Umstand, dass die Zürich Versicherung in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) sämtliche Unfälle einschloss, die sich im Zusammenhang mit dem Gebrauch (im französischen Original utilisation) des Fahrzeugs ereignen. Dieser Begriff ist - so das Bundesgericht - weiter gefasst als der Begriff des Betriebs (französisch emploi), wie ihn Art. 58 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) verwendet.
Hier finden Sie das Urteil 4A_206/2007 des Bundesgerichts vom 29.10.2007

19.11.2007

Nachweis von Leichten Traumatischen Hirnverletzungen MTBI mit MRI

Leichte traumatische Hirnverletzungen, wie sie nach Unfällen und insbesondere Verkehrsunfällen auftreten, lassen sich mit modernen Magnetresonanz-Methoden (MRI) häufig nachweisen. Dies ist im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung von grosser Bedeutung für die Leistungspflicht der UVG-Versicherung.

Axonale Schädigungen nach Unfall

Bei sog. Leichten Traumatischen Hirnverletzungen (Mild Traumatic Brain Injuries MTBI, Definition siehe im Anhang) treten in der Regel keine grossen Hirnverletzungen auf, die sich mit einem konventionellen Magnetresonanztomogramm MRI nachweisen lassen. Hingegen kommt es regelmässig zu sogenannten diffusen axonalen Schädigungen (Diffuse Axonal Injuries DAI). Dabei werden durch die Verschiebung des Gehirns während eines Unfalls Axone, d.h. Nervenfasern, die die einzelnen Hirnzellen miteinander verbinden, geschädigt.
Derartige Verletzungen regenerieren sich in unbekanntem Ausmass über Wochen und Monate. Bei einem Teil der Verletzten bleibt aber ein sogenanntes Postcommotionelles Syndrom (Postconcussive Syndrome PCS) zurück. Davon spricht man, wenn folgende Kriterien erfüllt sind (gemäss DSM-IV 1993/1999):
  • Zustand nach signifikanter Schädelkontusion (Evidenz durch Bewusstseinsverlust, posttraumatische Amnesie, selten Epianfälle)
  • Aufmerksamkeits-/Gedächtnisstörungen (getestet) nach Trauma
  • Mindestens 3 der folgenden Symptome (aufgetreten kurz nach Trauma, Dauer mindestens 3 Monate):
    • Rasche Ermüdbarkeit
    • Schlafstörungen
    • Kopfschmerzen
    • Schwindel (dizziness)
    • rasch irritiert oder agressiv
    • Persönlichkeitsveränderungen
    • Angst, Depression, affektive Labilität
    • Apathie oder fehlende Spontaneität
  • Die Störungen sind sozia/beruflich erheblich beeinträchtigend

Auswirkungen bei der obligatorischen Unfallversicherung UVG

Solange Hirnverletzungen organisch nachweisbar sind, werden sie durch die obligatorische Unfallversicherung (UVG) wie normale Verletzungen behandelt. Die Unfallversicherer erbringen deshalb in der Regel ohne Probleme die im Rahmen des UVG versicherten Leistungen (Heilungskosten, Taggeld, Renten, Integritätsentschädigung). Schwieriger ist die Situation bei Hirnverletzungen, die sich organisch nicht mehr nachweisen lassen, bei denen jedoch neuropsychologische Einschränkungen (Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen), Wesensveränderungen, psychische bzw. psychoorganische Beeinträchtigungen (Depressionen, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Wesensveränderungen etc.) zurückbleiben. Diese Fälle werden nach der Praxis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (vgl. etwa Urteil U 83/00 vom 09. April 2001) bei der Beurteilung der sogenannten Adäquanz wie Schleudertraumen behandelt (vgl. dazu Schleudertrauma). Dies gilt nach einem Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 13.6.2005 allerdings nur, wenn die Glasgow Coma Scale (GCS) bei 12 Punkten oder darunter lag. Bei einem GCS von 13 oder darüber kommt hingegen die ungünstigere sog. Psycho-Rechtsprechung nach BGE 115 V 133 zur Anwendung.

Sorgfältige bildgebende Untersuchung wichtig

Sogenannte Diffuse Axonal Injuries DAI wie sie bei einem MTBI auftreten, sind auf einem Computertomogramm (CT) oder einem konventionellen Magnetresonanzbild (MRI) nicht sichtbar. Mit speziellen MRI-Untersuchungen wie FLAIR, DTI etc. können derartige Schädigungen aber manchmal nachgewiesen werden. Die Abstracts einiger entsprechender Studien finden Sie im Anhang. Verlangen Sie deshalb von ihrem Arzt, dass er Sie zu einem erfahrenen Neuroradiologen schickt. Können derartige Schädigungen nachgewiesen werden, erfolgt die Adäquanzprüfung nämlich nach den allgemeinen Kriterien und nicht nach der Schleudertrauma- oder Psychopraxis, was erheblich günstiger ist.

Anhang

Definition Mild Traumatic Brain Injury MTBI gemäss dem American Congress of Rehabilitation Medicine, 1993

  • traumatisch induzierte Hirnfunktionsstörung (nach Krafteinwirkung auf Gehirn)
    mit mindestens einem der folgenden Symptome:
    • (kurze) Bewusstlosigkeit
    • Erinnerungslücken für die Zeit direkt vor (= retro-) oder nach dem Unfall
      (= anteroarade Amnesie)
    • Bewusstseinsveränderungen direkt nach dem Unfall (verwirrt,abwesend, etc.)
    • fokale neurologische Störung(en), vorübergehend oder bleibend
Abgrenzung von schwereren Himverletzungen durch folgende Bedingungen:
  • Bewusstlosigkeit (falls vorhanden): maximal 30 min
  • posttraumatische Amnesie: maximal 24 h
  • Glasgow Coma Scale (GCS) nach 30 min: 13 - 15

Einige Studien zum Nachweis von Diffusen Axonalen Schädigungen DAI

Die vollständigen Studien können Sie auf Wunsch bestellen bei: www.medline.ch
Brain. 2007 Oct;130(Pt 10):2508-19. Epub 2007 Sep 14.
White matter integrity and cognition in chronic traumatic brain injury: a diffusion tensor imaging study.
Kraus MF, Susmaras T, Caughlin BP, Walker CJ, Sweeney JA, Little DM.
Department of Psychiatry, University of Illinois at Chicago Medical Center, Chicago, IL, USA. mkraus@psych.uic.edu
Traumatic brain injury (TBI) is a serious public health problem. Even injuries classified as mild, the most common, can result in persistent neurobehavioural impairment. Diffuse axonal injury is a common finding after TBI, and is presumed to contribute to outcomes, but may not always be apparent using standard neuroimaging. Diffusion tensor imaging (DTI) is a more recent method of assessing axonal integrity in vivo. The primary objective of the current investigation was to characterize white matter integrity utilizing DTI across the spectrum of chronic TBI of all severities. A secondary objective was to examine the relationship between white matter integrity and cognition. Twenty mild, 17 moderate to severe TBI and 18 controls underwent DTI and neuropsychological testing. Fractional anisotropy, axial diffusivity and radial diffusivity were calculated from the DTI data. Fractional anisotropy was the primary measure of white matter integrity. Region of interest analysis included anterior and posterior corona radiata, cortico-spinal tracts, cingulum fibre bundles, external capsule, forceps minor and major, genu, body and splenium of the corpus callosum, inferior fronto-occipital fasciculus, superior longitudinal fasciculus and sagittal stratum. Cognitive domain scores were calculated from executive, attention and memory testing. Decreased fractional anisotropy was found in all 13 regions of interest for the moderate to severe TBI group, but only in the cortico-spinal tract, sagittal stratum and superior longitudinal fasciculus for the mild TBI group. White Matter Load (a measure of the total number of regions with reduced FA) was negatively correlated with all cognitive domains. Analysis of radial and axial diffusivity values suggested that all severities of TBI can result in a degree of axonal damage, while irreversible myelin damage was only apparent for moderate to severe TBI. The present data emphasize that white matter changes exist on a spectrum, including mild TBI. An index of global white matter neuropathology (White Matter Load) was related to cognitive function, such that greater white matter pathology predicted greater cognitive deficits. Mechanistically, mild TBI white matter changes may be primarily due to axonal damage as opposed to myelin damage. The more severe injuries impact both. DTI provides an objective means for determining the relationship of cognitive deficits to TBI, even in cases where the injury was sustained years prior to the evaluation.
Publication Types:
Research Support, N.I.H., Extramural
PMID: 17872928 [PubMed - indexed for MEDLINE]

J Neurotrauma. 2007 Sep;24(9):1447-59.
Diffusion tensor imaging detects clinically important axonal damage after mild traumatic brain injury: a pilot study.
Bazarian JJ, Zhong J, Blyth B, Zhu T, Kavcic V, Peterson D.
Department of Emergency Medicine, University of Rochester School of Medicine, Rochester, New York 14642, USA. jeff_bazarian@urmc.rochester.edu
The goal of the current investigation was to detect clinically important axonal damage in cerebral white matter after mild traumatic brain injury (TBI) using diffusion tensor imaging (DTI). To this end, we evaluated a prospective, pilot study of six subjects with isolated mild TBI and six matched orthopedic controls. All subjects underwent DTI scanning, post-concussive symptom (PCS) assessment, and neurobehavioral testing within 72 h of injury. Fractional anisotropy (FA) and trace values in white matter voxels of whole brain and five preselected regions of interest (ROI) were compared in mild TBI and control subjects using a quantile approach. In addition, whole brain images were analyzed using voxel-based morphometry. All subjects underwent quality of life and repeat PCS assessment at 1 month. Whole brain images revealed significantly lower 1(st) percentile trace values (mean 0.465 vs. 0.488, p = 0.049) among mild TBI subjects. These trace values correlated with PCS scores at both 72 h (r = -0.57, p = 0.05) and 1 month (r = -0.61, p = 0.04). Analysis of ROIs showed mild TBI subjects to have significantly lower mean trace in the left anterior internal capsule (0.536 vs. 0.574, p = 0.007) and higher maximum ROI-specific median FA values (mean 0.801 vs. 0.756, p = 0.035) in the posterior corpus callosum. These FA values correlated with 72-h PCS score (r = -0.63, p = 0.03), and two neurobehavioral tests (visual motor speed [r = 0.63, p = 0.03] and impulse control [r = 0.59, p = 0.04]). Collectively, DTI detected significantly lower trace and elevated FA values in mild TBI subjects compared to controls. These abnormalities correlated to poor clinical outcome. We believe these findings represent axonal swelling, an early step in the process of axonal injury.
Publication Types:
Research Support, N.I.H., Extramural
Research Support, Non-U.S. Gov't
PMID: 17892407 [PubMed - in process]

J Neuroimaging. 2007 Oct;17(4):292-4.
Diffusion tensor and functional magnetic resonance imaging of diffuse axonal injury and resulting language impairment.
Mao H, Polensek SH, Goldstein FC, Holder CA, Ni C.
Department of Radiology, Emory University School of Medicine, Atlanta, Georgia 30322, USA. hmao@emory.edu
Diffuse axonal injury (DAI) is a common aftermath of brain trauma. The diagnosis of DAI is often difficult using conventional magnetic resonance imaging (MRI). We report a diffusion tensor imaging (DTI) study of a patient who sustained DAI presenting with language impairment. Fractional anisotropy (FA) and DTI tractography revealed a reduction of white matter integrity in the left frontal and medial temporal areas. White matter damage identified by DTI was correlated with the patient's language impairment as assessed by functional MRI (fMRI) and a neuropsychological exam. The findings demonstrate the utility of DTI for identifying white matter changes secondary to traumatic brain injury (TBI).
PMID: 17894615 [PubMed - in process]

AJNR Am J Neuroradiol. 2007 Nov-Dec;28(10):1919-25. Epub 2007 Sep 28.
Diffusion Tensor MR Imaging Reveals Persistent White Matter Alteration after Traumatic Brain Injury Experienced during Early Childhood.
Yuan W, Holland SK, Schmithorst VJ, Walz NC, Cecil KM, Jones BV, Karunanayaka P, Michaud L, Wade SL.
Departments of Radiology, Cincinnati Children's Hospital Medical Center and University of Cincinnati College of Medicine, Cincinnati, Ohio.
BACKGROUND AND PURPOSE: Diffusion tensor imaging (DTI) can noninvasively quantify white matter (WM) integrity. Although its application in adult traumatic brain injury (TBI) is common, few studies in children have been reported. The purposes of this study were to examine the alteration of fractional anisotropy (FA) in children with TBI experienced during early childhood and to quantify the association between FA and injury severity. MATERIALS AND METHODS: FA was assessed in 9 children with TBI (age = 7.89 +/- 1.00 years; Glasgow Coma Scale [GCS] = 10.11 +/- 4.68) and a control group of 12 children with orthopedic injuries without central nervous system involvement (age = 7.51 +/- 0.95 years). All of the subjects were at minimum 12 months after injury. We examined group differences in a series of predetermined WM regions of interest with t test analysis. We subsequently conducted a voxel-wise comparison with Spearman partial correlation analysis. Correlations between FA and injury severity were also calculated on a voxel-wise basis. RESULTS: FA values were significantly reduced in the TBI group in genu of corpus callosum (CC), posterior limb of internal capsule (PLIC), superior longitudinal fasciculus (SLF), superior fronto-occipital fasciculus (SFO), and centrum semiovale (CS). GCS scores were positively correlated with FA in several WM areas including CC, PLIC, SLF, CS, SFO, and inferior fronto-occipital fasciculus (IFO). CONCLUSION: This DTI study provides evidence that WM integrity remains abnormal in children with moderate-to-severe TBI experienced during early childhood and that injury severity correlated strongly with FA.
PMID: 17905895 [PubMed - in process]

14.11.2007

IV-Zusatzrenten für Ehegatten fallen weg

Mit der Inkraftsetzung der 5. IV-Revision am 1.1.2008 fallen bestehende IV-Zusatzrenten für den Ehegatten weg. Betroffene Personen, die Wohnsitz in der Schweiz haben, können aber prüfen, ob sie ab Januar 2008 Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur IV haben. Unter dem Titel Ergänzungsleistungen werden maximal folgende jährliche Beiträge ausgerichtet:
  • für Personen zu Hause CHF 53'040.-- (Stand 1.1.2007)*
  • für Heimbewohnerinnen und -bewohner CHF 31'740.-- (Stand 1.1.2007)*
*ohne den Pauschalbetrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung.

Auskunft über das System der Ergänzungsleistungen gibt das Merkblatt des Bundesamtes für Sozialversicherungen Ergänzungsleistungen zur AHV und IV.

Provisorisch berechnen können Sie Ihren Anspruch mit Hilfe des Merkblatts Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV

Provisorisch ist die Berechnung deshalb, weil die Ergänzungsleistungen zwar grundsätzlich auf Bundesebene geregelt sind, die Kantone aber gemäss Artikel 5 ELG in gewissen Bereichen abweichende Regelungen treffen können.

Ergänzungsleistungsansprüche sind in der Regel bei den kantonalen Ausgleichskassen geltend zu machen (mit Ausnahme der Kantone BS, GE und ZH). Dort können auch die entsprechenden Formulare bezogen werden.

Adressen:
  • BS: Amt für Sozialbeiträge Basel-Stadt, Grenzacherstr. 62, Postfach, 4005 Basel, Für Riehen und Bettingen: Gemeindeverwaltung Riehen, 4125 Riehen
  • GE: Office cantonal des personnes âgées (OCPA), Route de Chêne 54, case postale 378, 1211 Genève 29
  • ZH:
    • Zusatzleistungsstelle der Wohnsitzgemeinde
    • Für die Stadt Zürich: Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich, Molkenstr. 5/9, 8004 Zürich 4
    • Für die Stadt Winterthur: Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthur, Lagerhausstrasse 6, Postfach, 8402 Winterthur
  • Andere Kantone: Kantonale Ausgleichskassen

Schlecht sieht es für Rentenbezügerinnen und Rentenbezüger im Ausland aus. Da Ergänzungsleistungen nur bei Wohnsitz in der Schweiz beantragt werden können, können sie trotz Wegfall der IV-Zusatzrente für den Ehegatten keine Ergänzungsleistungen beantragen. Vergleiche dazu auch den Artikel im Beobachter 23/07: Auslandschweizer - Böses Erwachen für IV-Rentner.

07.11.2007

Anspruch auf Herausgabe der Krankengeschichte

Immer wieder haben Patientinnen und Patienten Probleme damit, Einsicht in ihre eigene Krankengeschichte zu erlangen. Vielen Ärztinnen und Ärzten ist offenbar noch immer nicht bekannt, dass jede Patientin und jeder Patient gestützt auf das Datenschutzgesetz einen Anspruch darauf hat, jederzeit Auskunft über die eigenen Daten zu verlangen – und zwar grundsätzlich kostenlos.

Die Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten hat zu diesem Thema einen Leitfaden verfasst, der Ihnen hilft, Ihre Ärztin oder Ihren Arzt davon zu überzeugen, dass er Ihnen Kopien kostenlos zustellen muss: Leitfaden Ihr Patientendossier

Dass zu den Patientenakten, die in Kopie auszuhändigen sind, auch die handschriftliche Krankengeschichte gehört, geht aus dem Leitfaden der FMH "Rechtliche Grundlagen im medizinischen Alltag" hervor (S. 128). hervor.